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Osteoporose (cortison induziert?) bei 11-jährigem ...

Dr. ...
Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin


Osteoporose (cortison induziert?) bei 11-jährigem Jungen mit juveniler Dermatomyositis u. massiven Gelenk-Verkalkungen

Seit 2 1/2 Jahren regelmäßige Cortisoneinnahme (zwischen 5 u. 15mg Prednisolon/die)
DXA jetzt T-score LWS-3,38
(Kontrollgruppe 20-Jährige!), OSM 1,24

Wie zuverlässig ist T-score bei älterer Vergleichsgruppe ?
Welche Therapieansätze sind sinnvoll?

Diskussion

2 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 35 Ärzte verfolgen diese Diskussion
Dr. ...Dr. ...
FA für Orthopädie und Unfallchirurgie

Sehr geehrter Herr Kollege Janssen

Zu Frage 1: Normwerte BMD bei Kindern schwanken stark, bezogen auf das kalendarische Alter. Zum Einlesen s.z.B. http://jcem.endojournals.org/cgi/content/ ... /1/57

Zu Frage 2: Dauertherapie mit Corticosteroid in diesem Dosisbereich per se problematisch. Deshalb gibt es verschiedene Ansätze nach Alternativen zu suchen. z.B.: Lang et al. Treatment of dermatomyositis with intravenous gammaglobulin, JAMA 91(2)169-172, 2009.

Was sagen denn die Kinderrheumatologen zu dieser Frage?

MfG

Dr. ...Dr. ...
Dermatologie

Sorry, bez. der Frage die mir so ganz spontan aufkommt, welcher unsererer ganz offensichtlich "schwachmatischen" Kollegen kommt auf die hier dargestellte Idee bei einem Kind/Jungendlichen eine Steroid-Monotherapie jenseits der Cushing-Schwelle über Jahre durchzuführen. Nur die Diagnose "juvenile Dermatomyositis" kann ja wohl kein Grund dafür sein!

Sorry Herr Kollege, entweder sind Ihre Angaben vollständig unzulänglich oder der hoffentlich "Ihnen" bekannte Kollege gehörte entsprechend abgestraft.

Entsprechende Höflichkeiten, wie hier verschiedentlich eingefordert, bringen uns wohl kaum weiter, wenn selbst "Kinder" mit unsäglichen Behandlungen unkommentiert/ungestraft überzogen werden dürfen/können.

Dr. ...Dr. ...
FA für Orthopädie und Unfallchirurgie

Nun, so drastisch wie Kollege Irion möchte ich mich bewusst nicht ausdrücken - und kann dies mit unserem als Diskussionsteilnehmer stark begrenzten Wissensstand auch begründen:
Grundsätzlich ist eine derart schwere weichteilrheumatisch entzündliche Erkrankung, die bei einem Kind zu Gelenkverkalkungen (in den Gelenken i.S. einer Chondrocalcinose und/oder periarticulär? DD Arthrogryposis?) möglicherweise tatsächlich nur durch eine langfristig intermittierende hochdosierte Cortisontherapie so im Griff zu halten, dass eine Verkrüppelung zumindest gebremst wird.
Stellt sich die Frage, die auch Kollege Irion formuliert hat: Was ist die sichere Diagnose, welche DDs wurden ausgeschlossen?
-sowie die o.g. Fragen nach möglichen Alternativen.

Herr Kollege Janssen, bitte versorgen Sie uns Leser uns doch bitte mit den vorliegenden Informationen/Berichten aus dem Gebiet der Kinderrheumatologie.

0 von 1 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Dermatologie

"möglicherweise tatsächlich nur durch eine langfristig intermittierende hochdosierte Cortisontherapie so im Griff zu halten, dass eine Verkrüppelung zumindest gebremst wird."

Sorry Herr Kollege, da nur Hautarzt!

Bei einer derartigen mutilierenden, zerstörenden Arthropathie, wie man diese auch von der Psoriasisarthritis kennt, wäre doch wohl auch in diesem Falle der Einsatz von Cyclosporin als Steroidersatz zwingend notwendig!

Eine Steroidmonotherapie ist einfach nur absurd und grotesk, insbesondere bei einem 11 jährigen Kind. - Wie lange wollen Sie dieses denn mit dem Cushing so überleben lassen?

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



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letzte Änderung: 8.5.2012 18:23